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Kinder- und Jugendring Sachsen

einmission - Der eigene Antrag im Rat

einmission - Der eigene Antrag im Rat

Veränderungen zu bewirken ist aufregend!

Ihr habt Lust mitzureden, bei dem, was in Eurem Umfeld und in Eurem Leben passiert? Ihr wisst genau, was ihr verändern wollt, aber ihr wisst nicht wie?
Wir können Euch dabei helfen! Wir unterstützen Euch dabei, Eure Anliegen bei den richtigen Stellen zu Gehör zu bringen.

In unserem Projekt lernt Ihr, wie Ihr Eure Interessen politisch vertreten könnt. Dazu zeigen wir Euch verschiedene Wege zur Umsetzung Eures Ziels. Ihr könnt Euch ausprobieren, mitreden und mitentscheiden. Ihr erfahrt dabei, wie Politik funktioniert und könnt Kontakte zu wichtigen Entscheidungsträgern Eurer Kommune knüpfen. Denn nur im Dialog und gemeinsam lässt sich etwas bewegen.


Potenziale direkten jugendlichen Teilnehmens

Kinder und Jugendliche sind Experten in eigener Sache. Können sie sich am politischen Geschehen in ihrem Umfeld unmittelbar beteiligen, profitieren die jungen Menschen, politische EntscheidungsträgerInnen und die Gesellschaft davon.
Denn einerseits lernen die Jugendlichen die Abläufe, Entscheidungsmechanismen und administrativen Schritte in der Kommunalpolitik kennen und haben gleichzeitig die Chance zu einer nachhaltigen Persönlichkeitsentwicklung, weil sie sich selbstwirksam erleben. Wenn Jugendliche gehört und ernst genommen werden, wenn sie Argumente und Gegenargumente hören und verstehen lernen, stärkt das andererseits ihr Vertrauen in demokratische Institutionen, wirkt demokratiefeindlichen Einstellungen entgegen und trägt zur positiven Identifizierung mit ihrer Gemeinde bei.
Jungen Menschen diese Erfahrungen zu ermöglichen, bedeutet damit einen Gewinn für alle. Dazu wollen wir mit unserem Projekt „einmission“ beitragen.

Herausforderungen & Möglichkeitsräume

Obwohl Kinder und Jugendliche direkt und indirekt von politischen Entscheidungen betroffen sind, scheint es ihnen nicht immer möglich, ihre eigenen Ansichten und Meinungen in die Gestaltungsprozesse einzubringen. Denn nicht jede Beteiligungsform eignet sich für jede Kommune und alle Jugendlichen gleichermaßen. Besonders diejenigen jungen Menschen, die politische Prozesse und Strukturen bisher kaum als zu ihrem Leben gehörend wahrgenommen haben, werden von den erprobten Modellen und Maßnahmen nur schwer erreicht, da kontinuierliches Engagement, abstrakte Beteiligung oder von außen initiierte Aktionen nicht ihrer Lebenswirklichkeit und ihren Interessen entsprechen.
Wir wollen unsere langjährigen Erfahrungen in der Arbeit mit Jugendlichen nutzen, um ihnen weitere, neue, ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten gemäße Möglichkeiten zum Mitmachen, Mitreden und Mitentscheiden zu geben und sie mit EntscheidungsträgerInnen in einen konstruktiven Dialog zu bringen.

Eigener Antrag – Eigenes Erleben

Mit dem Projekt „einmission“ machen wir Jugendliche anhand ihrer eigenen Wünsche und Bedürfnisse mit der institutionalisierten Interessenaushandlung auf kommunaler Ebene vertraut.
In enger Abstimmung mit den Akteuren vor Ort und moderiert durch geschulte TeamerInnen wollen wir einer Jugendgruppe ermöglichen, einen beschlussfertigen Antrag an ihre Gemeinde zu erarbeiten und sie bei der Verteidigung in den Gremien bis zur Entscheidung begleiten.
Klare Handlungsschritte hin zu einem definierten Ziel gestatten den jungen Menschen ein zeitnahes Erleben ihrer Einflussmöglichkeiten, bei dem sie Konflikte als notwendigen Teil des demokratischen Prozesses erkennen und Politik und Ämter nicht als Gegner, sondern als verlässliche Partner wahrnehmen.
Dabei vermitteln wir, dass auch eine mögliche Ablehnung kein Scheitern darstellt, sondern als positiver Erfahrungsschatz verstanden wird, der zu weiterführender Beteiligung motiviert.

Gefördert im Rahmen des Landesprogramms „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz"

In Kooperation mit dem Kinder- und Jugendring Sachsen