Medienkompetenz und Fake-News

Smartphones, Tablets und dergleichen sind aus dem Leben von Jugendlichen kaum noch wegzudenken. Heute nutzen sie auf vielfältige Weise diese Geräte, um im Internet gemeinsam Hausaufgaben zu erledigen, miteinander zu chatten, Memes zu teilen oder um aktuelle Nachrichten und Informationen zu erhalten. Vor allem im Bereich der schier unzähligen Erkenntnisse, die im Internet schnell und leicht abrufbar sind liegt ein Spannungsverhältnis zwischen Realität und Fiktion.

Dieses drückt sich häufig durch den Begriff der Fake-News aus. Doch was steckt genau dahinter? Sind Fake-News ausschließlich ein Phänomen des digitalen Zeitalters? Wie kann man sie erkennen? Und ganz allgemein: Was unterscheidet Lüge und Wahrheit?

In diesem Workshop untersuchen wir diese Fragen an praxisnahen Beispielen. Dabei schauen wir uns gemeinsam Bildfälschungen, halbwahre Nachrichtenartikel und geschnittene Videosequenzen an, um herauszufinden, mit welchen Mitteln hier eine falsche Wahrheit erzeugt wurde. Ebenso wird hinterfragt, wer oder was vertrauenswürdig ist oder nicht und vor allem: Warum? Davon ausgehend sollen die Schülerinnen und Schüler zur kritischen Selbstreflexion der eigenen Verhaltensmuster angeleitet und ihre Sinne dahingehend geschärft werden, dass sie Informationen nicht nur infrage stellen, sondern sie kritisch überprüfen und auf ihren Wahrheitsgehalt hin untersuchen können.


Teilnehmende: max. 25 Schüler*innen

Ab Klassenstufe 9

benötigt werden Beamer, Leinwand & Sound