„InLine“ - Ein Film der Ortsforscher aus Ottendorf-Okrilla

Die Ortsforscher in Ottendorf-Okrilla sind schon bestens vorbereitet. Der ausgesuchte Traumort soll ein nicht mehr genutztes Bushäuschen werden, das sich die Jugendlichen schon seit langem gemütlich einrichten wollen. Leider erreicht uns die Nachricht, dass die Haltestelle endgültig abgerissen werden soll, so dass die Ortsforscher kurzerhand umdisponieren müssen.

Ihr neuer Ort wird ein Weg durch´s Gewerbegebiet, der sich wunderbar zum Skaten eignen würde, wäre er nur durchgängig asphaltiert… Und wenn wir schon mal dabei sind, fallen uns noch ein paar andere Annehmlichkeiten ein, die das Skaten zum Erlebnis machen würden.

Doch zuerst ist Kopfarbeit angesagt: Wie entsteht eigentlich aus diesen Ideen eine stimmige Geschichte? Was ist der Unterschied zu einem Drehbuch? Und wofür ist so ein Storyboard da?

Aber endlich wird die Technik aufgebaut und in Augenschein genommen. Schnell finden sich alle in ihre Rollen und Aufgaben als Regisseurin, Kamerafrau oder Darsteller. Nach einer letzten Planungsrunde geht es raus in das Ottendorfer Novemberwetter.

Trotz Wind und Regen sind alle höchst motiviert und konzentriert. Naturgemäß müssen viele Außendrehs geschafft werden, für besonders actiongeladene Verfolgungsszenen kommt spezielle Technik an den Start, und sogar die Maske arbeitet unter freiem Himmel.

Dick eingepackt und regengesichert ist die Stimmung den ganzen Tag bestens. Bis zum Abend sind tatsächlich alle wichtigen Einstellungen erledigt, wenn auch mit vielen Zugeständnissen an Kälte und Müdigkeit.

So ist am nächsten Tag alle Zeit der Welt, im Warmen den Aufnahmen am Schnittrechner den letzten Schliff zu verpassen.