Schüler*innen aus Coswig: Ein GTA zur Mitgestaltung ihrer Stadt

Schüler*innen aus Coswig: Ein GTA zur Mitgestaltung ihrer Stadt

Gruppe:
Eine kleine Gruppe aus kreativen Schüler*innen, die viel Potential in ihrer Stadt Coswig sahen.

Ausgangslage:
Wir haben doch alle unsere Vorstellungen, wie unser Lebensumfeld noch lebenswerter werden könnte. Solche Wünsche und Ideen existieren in allen Altersgruppen, realisiert werden sie aber oftmals durch Stadt- oder Gemeinderäte, also Erwachsene. Und dass diese auch ein offenes Ohr für die Jugend haben, das ist nicht immer so selbstverständlich wie es sein sollte. Diesem Gedanken folgend war es für uns nur logisch, dass Kindern und Jugendlichen eine Plattform geboten werden muss, um ihre Gedanken öffentlich präsentieren zu können. In Coswig sollte das über ein Ganztagsangebot geschehen.

Idee:
Im Rahmen des Ganztagsangebots sollte zu allererst konkretisiert werden, was die Schüler*innen in Coswig an ihrer Stadt stört oder was sie sich noch wünschen. Auf Basis dieser Erkenntnisse sollte dann eine Realisierung durchgeführt werden.

Umsetzung:
Um die Wünsche und Anregungen möglichst vieler Schüler*innen zu erhalten, wurden in der Schule sogenannte „Meckerboxen“ aufgestellt, in denen man anonym Zettel mit Ideen einwerfen konnte. Diese wurden dann im GTA mit den Teilnehmer*innen ausgewertet und in einer Mindmap verarbeitet.

Herausforderung:
Der größte Gegner des Projektes war tatsächlich das GTA-Konzept selbst, denn unter den Betreuenden und den Teilnehmer*innen war es schlichtweg schwierig, sich auf einen einheitlichen Termin zu einigen. Das führte dazu, dass das GTA nur aller 2 Wochen stattfinden konnte. Nach einem sehr guten Start ließ dadurch leider das Interesse der Schüler*innen langsam nach und schließlich fand sich einfach keine Gruppe mehr zusammen, mit der man hätte ein Unternehmen durchführen können.

Ergebnis:
Nicht alle unsere Ideen können letztendlich abgeschlossen werden. Manchmal fehlen unseren jungen Teilnehmer*innen neben Schule und Freizeit schlichtweg die Kapazitäten, um sich einem doch ziemlich komplexen Projekt langfristig zu widmen. Teilweise werden neue Lösungen gefunden, die die alten Ideen überflüssig machen. Alles in allem sehen wir jedoch jede Aktion als Erfolg, denn es zeigt, dass Jugendliche sich immer noch und immer wieder dafür interessieren, ihre Umgebung aktiv mitzugestalten anstatt einfach nur dazusitzen und alles hinzunehmen, wie es eben kommt. Auch sie haben ein Recht mitzubestimmen.